Das Medium "Mobile" verstehen und ...

Noch jung aber wirkungsvoll - Das Medium „Mobile“ verstehen und richtig nutzen

Bevor man sich intensiv mit dem Thema Mobile Recruiting auseinandersetzt, ist abzugrenzen, was bedeutet eigentlich Mobile im Zusammenhang mit dem Thema Marketing. Hier geht es darum, wo und mit welchem Gerät nutzen User das Internet und / oder Apps und können effektiv mit Werbung angesprochen werden.

  • Unterwegs oder
  • Zu Hause
  • Auf dem Smartphone und / oder
  • Tablet

Eigentlich sind wir heute den ganzen Tag online. Natürlich gibt es Verschiebungen in der Nutzungsdauer in den unterschiedlichen Altersstufen und Zielgruppen, dennoch kann man sagen, das Netz ist stets präsent. Schaut man sich den Tagesablauf an, sind wir heute bereits öfter auf mobilen Endgeräten online als auf stationären PCs, dazu müssen wir jedoch nicht unterwegs sein. Wie und in welchen Situationen wir die einzelnen Geräte nutzen, das ist entscheidend.

Morgens: Sitzen wir am Frühstückstisch, checken wir unsere Emails, informieren wir uns, wie das Wetter heute wird, lesen wir Nachrichten und schauen in unseren sozialen Netzwerken nach, was über Nacht bei unseren Freunden und Bekannten passiert ist. Hierfür nutzen wir das Tablet oder Smartphone.

Unterwegs: Stehen wir an der Bushaltestelle oder an einer roten Ampel kontrollieren wir, gibt es Neuigkeiten. Sitzen wir im Bus surfen wir durch die Seiten, die uns interessieren und vertreiben uns die Zeit mit unseren Lieblings-Apps.

Im Job oder in der Schule / Uni: Unser Arbeitstag ist immer wieder unterbrochen von einem schnellen Blick aufs Telefon: Vielleicht gibt es etwas Neues.

Feierabend: Abends zu Hause sind das Tablet und das Smartphone die gängigsten zusätzlichen Geräte, auf denen wir uns neben dem Fernsehen entertainen.

Unterwegs nutzt man das Smartphone, um schnelle, übersichtliche Informationen zu finden. Zu Hause nutzt man zum Surfen und Entertainment das Tablet. Ausführlich recherchiert wird in der Regel am PC oder Laptop. Allerdings muss man anerkennen, dass das Tablet zunehmend den PC als Recherche-Medium ablöst.

Was heißt das nun für Marketingaktivitäten im Medium "Mobile"? So wie und dort wo die Geräte genutzt werden, so muss die Kommunikation ausgesteuert sein. Im speziellen Falle sprechen wir von Anzeigenbannern, die auf Desktopwebseiten, mobilen Webseiten und in Apps ausgespielt werden.

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Beispiel mobile Anzeigen

 

Die Anzeigen auf dem Smartphone haben ein Ziel: Ein Interessenpflänzchen für eine spätere Recherche sähen. Das heißt, sie müssen ganz klar und präzise das Angebot und den Nutzen aufzeigen, möglichst einen persönlichen Bezug festigen, um im Hinterkopf zu bleiben.

Anzeigen auf dem Tablet wiederum müssen verlocken, direkt mehr zu erfahren. Sie müssen Neugier wecken, visuell bewegen und entertainen.

Idealerweise funktionieren die Anzeigen beider Geräte mit einander, greifen ineinander. Bei einer umfassenden Online-Kampagne greifen die mobilen Anzeigen-Varianten mit den Anzeigen auf Desktop-Webseiten ebenfalls ineinander.

Das besondere Schmankerl der mobilen Endgeräte ist In-App-Werbung, idealerweise lokal ausgesteuert. Genauer kann man eine Zielgruppe mit Online-Anzeigen nicht ansprechen. Aufgrund der Nutzungsdaten, die natürlich anonymisiert sind, können wir genau ausmachen, wo, wann und von wem im Sinne von Typen, Apps genutzt werden. Bei mobilen Webseiten gibt es größere, wenn auch ebenfalls im Verhältnis zu anderen Werbeformen sehr geringe Streuverluste.

Es zeigt sich also: Für Marketingmaßnahmen, unabhängig ob für Marken- oder Produktwerbung oder Personalmarketing, das Medium "Mobile" bietet viele Möglichkeiten, wichtig ist die richtige Einschätzung des Nutzungsverhaltens, um Affinitäten zu steuern oder gar zu generieren.

Natürlich liegt es auf der Hand, dass man sich im Zuge von Recruiting-Trends mit dem Thema "Mobile" auseinandersetzt. Passen aber Personalbeschaffung und Bewerbungsprozesse allerdings in unser Nutzungsverhalten heute oder in naher Zukunft?

Autorin: Sabine Pohl